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Was kostet es, ein Hörbuch aufnehmen zu lassen?

Hast du schon mal darüber nachgedacht, ein eigenes Hörbuch aufzunehmen? Dabei können viele Fragen aufkommen, die zunächst überfordernd wirken. In diesem Artikel findest du einige Tipps und Anstöße, die dir helfen sollen, wenn du vor der Entscheidung stehst, wo du dein Hörbuch aufnehmen lassen sollst.

Seit einigen Jahren geht der Hörbuchmarkt durch die Decke. Vorbei sind die Zeiten, als Hörbücher lediglich nette Marketingtools für das „richtige“ Buch waren. Für viele sind Hörbücher aus dem Lese-Alltag nicht mehr wegzudenken, weshalb viele Autor*innen ihr Buch als Hörbuch rausbringen wollen. Besonders für junge Autor*innen oder Self-Publisher ist dies ein innovativer Weg, um ein Buch zu veröffentlichen. Ist die Entscheidung ein Hörbuch aufzunehmen getroffen, gilt es einige Faktoren zu bedenken.

  • Sprecher*in
  • Cover
  • Vertrieb + Marketing

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Sprecher*in

Für viele Autor*innen ist die erste Frage, die sich stellt: „spreche ich mein Buch selber ein oder sollte das lieber ein*e professionelle Sprecher*in machen?“ Beide Optionen haben Vor- und Nachteile. Sein eigenes Buch einzulesen, bringt einen persönlichen Aspekt in den Prozess und der*die Autor*in kann eigene Akzente setzen. Andererseits sind professionelle Sprecher*innen ausgebildet und wissen genau, worauf man beim Einsprechen achten muss, weshalb die Aufnahme höchstwahrscheinlich mit weniger Unterbrechungen und Wiederholungen auskommen wird.

Die Aufnahme eines Hörbuches ist jedoch nicht damit getan, dass man ein Manuskript und einen*eine Sprecher*in hat. Abgesehen davon braucht man Menschen, die dafür sorgen, dass das Gesprochene gut klingt und verständlich ist, also jemanden, der*die sich das Hörbuch in voller Länge anhört und überprüft, ähnlich wie bei einem „normalen“ Buch auch. Um eine perfekte Aufnahme zu garantieren, werden in der Nachproduktion Versprecher, laute Atmung oder undeutlich Ausgesprochenes rausgeschnitten.

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Hat man sich für einen*eine professionelle Sprecher*in entschieden, sind die zu bezahlenden Gagen nicht bei jedem*jeder Sprecher*in gleich. In der Branche gibt es Persönlichkeiten, die bereits sehr bekannt und beliebt sind. Solche Sprecher*innen werden wahrscheinlich höhere Gagen verlangen als ein*e Newcomer*in. Hierbei muss man abwägen, ob man für einen bekannten Namen mehr bezahlen will, was sich eventuell hinterher in der Vermarktung bezahlbar machen könnte, oder ob man auf jemanden setzt der*die unbekannter ist, dafür jedoch bei den Kosten etwas spart.

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Cover

Wie bei jedem Buch braucht auch ein Hörbuch ein ansprechendes Cover, das Lust aufs Lesen bzw. Hören macht. Besonders bei bisher unbekannten Autor*innen ist es wichtig, dass das Cover wirklich ins Auge fällt. Natürlich hat man als Autor*in ein Mitspracherecht, wenn es um die Gestaltung geht. Doch auch hier gilt, dass es Menschen gibt, die sich sehr gut mit dem Markt auskennen und absehen können, welches Cover eher zum Kauf bewegt als andere.

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Vertrieb + Marketing

Die nächste Frage, die sich stellt, ist: „Kümmere ich mich selbst um Vertrieb und Marketing? Oder überlasse ich das den Profis?“ Ähnlich wie bei den anderen Fragen verhält es sich auch hier.

Wenn man das Marketing selber übernimmt, wirkt es meistens persönlicher und man hat die vollständige Entscheidungsmacht darüber, wie das Marketing ablaufen soll. Nichtsdestotrotz kennen sich die wenigstens Menschen von Natur aus so gut aus wie Menschen, die in diesem Bereich geschult sind. Abgesehen davon ist es wahrscheinlich stressfreier, nicht alle Aspekte, die das Hörbuch betreffen, selber zu übernehmen. Das gleiche gilt für den Vertrieb. Besonders wenn man keinerlei Erfahrung mit dem Hörbuchmarkt hat, ist es zu empfehlen, die entscheidenden Aspekte Expert*innen zu überlassen.

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Beispiele für Kosten bei der Hörbuchproduktion

Bisher wurden einige wichtige Punkte angeführt, über die man sich Gedanken machen muss, wenn man ein Hörbuch aufnehmen will. All das hängt selbstverständlich mit Kosten zusammen. Wie hoch diese Kosten sind, ist von verschiedenen Entscheidungen abhängig.

Als allererstes kommt es darauf an, wie lang ein Manuskript ist. Ein Buch, das 500 Seiten umfasst, wird definitiv ein längeres Hörbuch ergeben als eins, das nur 250 Seiten hat. Demnach ist die Länge des Manuskripts der Faktor, der alle anderen beeinflusst, denn davon ausgehend, werden alle anderen Kostenpunkte ebenfalls höher sein als bei einem kürzeren Buch.

Bei einem Buch, welches 200 Seiten lang ist und ein Hörbuch von circa 6 Stunden Länge ergeben würde, beträgt der marktübliche Preis 995-2900€. Das ergibt Kosten von 166-448€ pro Stunde.

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Wie kann man hohe Kosten vermeiden?

Es gibt zahlreiche Produktionsfirmen oder Verlage, die dir bei der Produktion deines Hörbuches helfen. Bei einigen muss man die Produktionskosten selber tragen, geht damit also ein finanzielles Risiko ein. Bei anderen Anbietern werden die Kosten, die im Vorfeld entstehen, übernommen und über die Einnahmen, die ein Hörbuch erzeugt, abgerechnet.

Einer dieser Anbieter, der die Kosten übernimmt, ist Saga Storify. Wie schon erwähnt, übernimmst du also kein Risiko, indem du dein eigenes Geld für dein Hörbuch einsetzen musst. Abgesehen von der eigentlichen Produktion übernimmt das Team bei Saga Storify die Erstellung des Covers, den Vertrieb und die Vermarktung. Sobald die Kosten für die Produktion durch die Einnahmen des Hörbuches gedeckt sind, erhält der*die Autor*in Geld für sein*ihr Hörbuch. Das bedeutet also, dass die Dienstleistungen für den Vertrieb und die Vermarktung kostenlos sind.

Bei Saga Storify betragen die Produktionskosten zwischen 705-2025€, abhängig von der Länge des Buches. Hörbücher, die bisher bei Saga Storify veröffentlich wurden, sind meistens zwischen 5:00 und 10:30 Stunden lang. Durchschnittlich kostet die Produktion eines Hörbuches 1500€.

All diese Optionen und Entscheidungen können manchmal überfordernd sein, deshalb ist es wichtig, über jeden Punkt genau nachzudenken und zu überlegen, was für das eigene Manuskript am meisten Sinn ergibt und am besten dazu passt. Doch besonders wenn man neu in dem Bereich ist, ist es immer ratsam, sich zumindest von Expert*innen beraten zu lassen.

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